Berlin - Marzahn

Wohnungen ursprünglich errichtet: 55.816 WE

Wohnungen zurückgebaut: mindestens 2.000 WE

Bauzeitraum: 1977 - 1987


Insgesamt wurden in Marzahn 55.816 WE gebaut (Ahrensfelde zusätzlich 4.000 WE), wobei 60% der Gebäude 11-geschossig und höher sind. Dieses ist ein wesentlicher Unterschied zum benachbarten Hellersdorf.


1971 wird auf dem VIII. Parteitag der SED beschlossen, die „Wohnungsfrage als soziales Problem bis 1990“ zu lösen. In diesem Zusammenhang wird das Neubaugebiet Berlin-Marzahn beschlossen. Der Wohnungsbau für die geplante Großsiedlung Marzahn begann 1977. Angefangen im Süden baute man schrittweise nach Norden. Die Baumaßnahmen endeten im Jahr 1987 mit Fertigstellung des letzten Wohnkomplexes. Dominant sind elfgeschossige Plattenbauten, die jeweils innerhalb von etwa 110 Tagen aus den angelieferten Großplatten montiert wurden. Die ersten 1977 entstandenen Wohngebäude, befinden sich im Bereich des Wohnkomplex I im Umfeld des Springpfuhls (siehe Bilder 9 bis 10).

Bereits 1978 wurden die ersten 4.089 Wohnungen im Wohnkomplex I, das auf Entwürfen von Peter Schweizer und Heinz Graffunder beruht, fertiggestellt.

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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (2006)