Bremen - Blockdiek

Wohnungen errichtet: 3.100 WE

Bauzeitraum: 1965 - 1970


Die Wohnsiedlung Blockdiek wurde 1965 bis 1970 mit 3.100 Wohneinheiten errichtet (Architekten: G. Kleine-Tebbe, E. Schenk). Hierbei entfallen 1.500 WE auf 3- & 4-geschossige bzw. 1.300 WE auf 8- bis 18-geschossige Gebäude. In Form von Bungalows und Einfamilienhäusern wurden 300 WE errichtet.

Markantes Merkmal in der Siedlung ist die Benennung der Straßen, da hier vorwiegend Nordrhein-Westfälische Städtenamen Verwendung finden. Weiterhin ist die Bauhöhe der Wohnblöcke charakteristisch: Im Westen beginnend mit Bungalows und bis in das "Zentrum" eine stetige Geschosserhöhung mit bis zu 18-geschossigen Punkthochhäusern, um danach wieder zu Einfamilienhäusern zu "schrumpfen". Insgesamt wirkt das Gesamtbild jedoch recht homogen, obwohl im östlichen Teil eine Zunahme von Wohnkomplexen zu beobachten ist.

Fast direkt im Anschluss beginnt nach Osten die Großwohnsiedlung Ellener Feld mit sehr vielen, unterschiedlichen Bauarten und heterogener Flächeneinteilung und danach Tenever . Dieser „Siedlungskomplex“ entstand unter dem Eindruck immer weniger vorhandener Freiflächen und dem hierdurch geprägten Begriff „Urbanität durch Dichte“ bzw. den Prognosen, dass Bremen bis zum Jahr 2000 eine Einwohnerzahl von 800.000 haben würde.

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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (2010)