Bremen - Bremer Westen

Wohnungen errichtet: 1.500 WE

Bauzeitraum: ab (1951) 1953


Kernzelle der Neubau-Siedlung war die ECA-Siedlung (Economic Cooperation Administration), welche von 1951-1953 an der Sankt-Magnus-Straße mit 250 WE entstand (Bild 3). Der eigentliche Siedlungsbau des Bremer Westen entstand ab 1953, nachdem die Grundstücksneuordnung mehr schlecht als recht abgeschlossen war.

Der im Krieg stark zerstörte und dicht besiedelte Bremer Westen sollte ein neues Straßenraster erhalten, aber neben den Eigentumsverhältnissen und der noch vorhandenen Kanalisation erfolgte hier nur eine bedingte Umsetzung. Aufgrund langer Rechtsstreitigkeiten entschloss sich der Bremer Senat erst einmal zur Antragstellung für eine ECA-Siedlung, um die Zeit zu "überbrücken".

Der Bremer Westen ist von der "Unentschlossenheit" der Nachkriegsjahre geprägt: Es wurden Gebäude im Stil des "Bremer Hauses" errichtet (Bild 2), Zeilen in traditioneller Bauweise, Zeilen mit Laubengängen oder Gebäudeblöcke und Hochhäuser mit an Ladenzeilen (Bild 5).

Architekten der Siedlung waren E. May und die für viele (nachfolgenden) Bremer Siedlungen verantwortlichen Architekten M. Säume und G. Hafemann.

Das rundliche gebogene Hochhaus (Bild 6 und 7) von M. Säume und G. Hafemann wurde 1955 an der Hansestraße fertigestellt und war das erste Wohnhochhaus in Bremen.

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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (2017)