Bremen - Gartenstadt Vahr

Wohnungen errichtet: 2.200 WE

Bauzeitraum: 1954 - 1956


Die Gartenstadt Vahr, Planungsname "Grünstadt an der Vahr", war  die erste Bremer Siedlung, welche nicht auf kriegszerstörten Gebiet errichtet worden ist und somit frei von Vorgaben war (also Straßen- oder Kanalisationsnetz).

Hier planten die Architekten E. May, M. Säume und G. Hafemann eine Siedlung, die Vorbild für viele weitere Siedlungen in Bremen werden sollte (neue Vahr, Huchting etc.). Es entstanden zentral hochgeschossige Gebäude (Riegel, Zeilen und Hochhäuser - Bild 1 bis 4), die zu den Siedlungsrändern abfallen und in Einfamilienhausbebauung (Bild 11) enden. Vorbild für diese Siedlung war die bereits von E. May entworfene Siedlung Grünhöfe in Bremerhaven. Wie bei Gartenstädten üblich, orientiert sich der Gebäudeverlauf nicht an den Straßen, sondern entlang der Grünflächen.

Am Südrand (nicht fotografiert) entstand später von der Bremer Treuhand ein Einfamilienhaus-Siedlungsgebiet, welches sich eher der traditionellen Bauweise zuwandte und somit komplett von der Gartenstadt Vahr abhebt.

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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (2017)