Schwerin - Weststadt

Wohnungen errichtet: 3.930 WE

Bauzeitraum: 1955 - 1963, 1971 - 1974


Das Wohngebiet Weststadt war die erste, komplex errichtete Siedlung in Schwerin und wird westlich vom Lankower See begrenzt. Der erste Bauabschitt (nach W. König und U. Kulcke) wurde mit 430 WE in 3-geschossiger, traditioneller Bauweise im nördlichen Bereich errichtet (Fotos 1 bis 4).

Ab 1958 (bis 1963) folgte der Abschnitt 2 und 3 mit insgesamt 2.000 WE, wobei zentral eine Fläche für  einen Wohngebietspark freigehalten wurde. Die 4-geschossigen Gebäude gehen auf Plänen von W. König, A. Genz und J. Pampel zurück (Fotos 5 bis 11). Hervorzuheben ist das 1961-63 experimentell errichtete Wohnhochhaus „Lambrechtsgrund“ mit 84 WE am Südrand des 3. Bauabschnitts (Foto 6 & 7), entworfen von U. Müther und G. Schneider.

Im Jahr 1971 wurde die Idee des Parks verworfen und zwischen den Bauabschnitten 2 und 3 entstanden weitere 1.050 WE - diesmal in Form von 5-geschossigen Plattenbauten bzw. drei 11-geschossigen Hochhausscheiben (Außenganghäuser, errichtet im Tunnelschalverfahren). Der Plan geht auf das Kollektiv M. Fuchs, H. Schaeffer, H. Schulz und K. Warnk zurück. Der Übergang zwischen Abschnitt 3 und 4 wird besonders auf Bild 12 deutlich.

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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (2017)