Berlin -

Heinrich-Heine-Viertel

Wohnungen errichtet: 3.700 WE

Bauzeitraum: ab 1958 und 1966 bis 1969


Mitte der 1950er Jahre wurde der Wohnungsbau in der DDR auf die industrialisierte Bauweise umgestellt. Schnell entstanden wie mit der Siedlung Heinrich-Heine-Straße (zu Planungs- und Baubeginn noch Neanderstraße und somit auch "Neanderviertel", Umbenennung 1960) die ersten Baugebiete mit typisierten Gebäuden (Typ Q3 in viergeschossiger Bauweise) im ersten Bauabschnitt (Fotos 1 bis 9). Dieser Teil geht auf W. Dutschke sowie E. Gißke, J. Kaiser und K. Sbrzesny zurück.

Die Erweiterung ab 1966 nach Osten erfolgte mit Gebäuden vom Typ P2 und die Pläne gehen auf einen Entwurf von H. Willumnat, L. Arzt und E. Diehl sowie W. Dutschke zurück (Fotos 10 bis 21).

Insgesamt entstanden in beiden Abschnitten 3.700 WE. Südlich der Siedlung befand sich die Berliner Mauer und nach der Wiedervereinigung wurde/wird der Bereich seit 1999 mit insgesamt 2.300 neuen WE bebaut (Foto 22). Im Heinrich-Heine-Viertel, genauer im zweiten Bauabschnitt wurden Schulgebäude abgerissen und durch insgesamt 130 WE ersetzt (Fotos 13 und 14).

Die Siedlung ist insgesamt saniert, wobei ein Block an der U-Bahn-Haltestelle Heinrich-Heine-Straße noch den ursprünglichen Zustand zeigt (Foto 21). Foto 9 zeigt übrigens ein Wandbild an einem Kindergarten

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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (07/2017)