Berlin - Otto-Suhr-Siedlung

Wohnungen errichtet: 2.300 WE

Bauzeitraum: 1956 - 1963, 1979


Als eines der ersten Neubauprojekte in West-Berlin und Impulsgeber für weitere Wohngebiete in der gesammten Bundesrepublik, wurde ab 1956 die Otto-Suhr-Siedlung errichtet. In drei Bauabschnitten (1956 - 1958, 1959 - 1961 und 1962 - 1963 bzw. Nachverdichtung 1979) entstanden so insgesamt ca. 2.300 WE, wobei 1.280 WE auf die Abschnitte I und II entfallen.

Abschnitt I (Fotos 1 bis 12) ist geprägt durch bis zu 8-geschossige Häuserzeilen, die quergestellt Innenhöfe bilden. Der Abschnitt II (Fotos 13 bis 18) erinntert leicht an das Konzept der Gartenstadt, da Zeilen und Grünflächen sich abwechseln. Zudem entstand als Leuchtturm in der Mitte des Abschnitts ein 15-geschossiges Punkthochhaus (Foto 15). Die beiden Abschnitte entstanden nach entwürfen von M. Rudolph. In nur zwei Jahren wurde der Abschnitt III (Fotos 19 bis 30) realisiert, wobei 1979 westlich und östlich noch zwei Hochhäuser entstanden (Foto 30, links im Bild bereits Gebäude der Siedlung Mehringplatz). In diesem Abschnitt, nach W. Ebert und K. Müller-Rehm, mit seinen 8- bis 16-geschossigen Gebäuden, entstand auch die Kirche St. Agnes (Foto 22, heute als Kunst- und Austellungsgebäude genutzt) als nahezu fensterloser Monolith (Architekt W. Düttmann, 1964 - 1967).

Die Abschnitte II und III wurden zum Zeitpunkt der Aufnahmen saniert, wodurch vor allem in Abschnitt II nur wenig Fotos gemacht wurden.

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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (07/2017)