Hamburg - Merkenstraße

Wohneinheiten errichtet: ca. 1.300 WE

Bauzeitraum:  ab 1961


Ab 1961 entstand nördlich und südlich der Möllner Landstraße eine Siedlung mit 200 zweigeschossigen Reihenhäusern (städtischer Träger), mehrgeschossiger Laubenganghäuser und mehreren Punkthochhäusern (freier Träger, die sogenannten Prignitz-Bauten). Markant sind hier vor allem die fünf 8-geschossigen Hochhäuser mit Ladenzeile und Bücherhalle am U-Bahnhof Merkenstraße (Bilder 1 bis 3).

Die Reihenhäuser sind die öfter im Bereich Billstedt verwendeten Duplex-Häuser, welche als Einfamilienhaus gedacht waren, sich aber problemlos in zwei einzelne und vollwertige Wohneinheiten aufteilen lassen.


Anmerkung: Die drei auf machmaplazda.com beschriebenden Siedlungen in Hamburg-Billstedt (Merkenstraße, Möllner Landstraße und Sonnenland) eint die Tatsache, dass mit der Sturmflut 1962 sehr schnell viel Wohnraum benötigt wurde und viele Siedlungen ohne wirklichen Bebauungsplan errichtet worden sind. Demnach befinden sich Hochhäuser neben kleineren Gebäuden, Schulen und öffentliche Einrichtungen fehlten bzw. Eine heterogene Bevölkerungsdurchmischung war nicht gegeben.


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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (06/2016)