Hamburg - Sonnenland

Wohnungen errichtet: 1.369 WE

Bauzeitraum: 1962 - 1965


Ab 1962 wurde die Siedlung Sonnenland als Ersatzsiedlung für die im selben Jahr durch die Sturmflut zerstörten Wohnungen errichtet. Hierbei erfolgte vor allem erstmals in Hamburg ein rationalisiertes Wohnungsbauverfahren mit Beton-Fertigteilen (1.100 der insgesamt 1.369 WE).

Interessant sind vor allem die zahlreichen Scheiben- und Punkthochhäuser am Oststeinbeker Weg (Bilder 7 bis 11) und die fünfgeschossigen Laubenganghäuser mit z.T. zweigeschossigen Wohnungen (deutlich auf Bild 3 zu sehen).

Ziel war es, möglichst schnell die Behelfsbauten und Baracken der Sturmflutopfer aufzulösen, wobei die Siedlung Sonnenland eine zum Teil sehr dichte Bebauung aufweist.


Anmerkung: Die drei auf machmaplazda.com beschriebenden Siedlungen in Hamburg-Billstedt (Merkenstraße, Möllner Landstraße und Sonnenland) eint die Tatsache, dass mit der Sturmflut 1962 sehr schnell viel Wohnraum benötigt wurde und viele Siedlungen ohne wirklichen Bebauungsplan errichtet worden sind. Demnach befinden sich Hochhäuser neben kleineren Gebäuden, Schulen und öffentliche Einrichtungen fehlten bzw. Eine heterogene Bevölkerungsdurchmischung war nicht gegeben.


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Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (06/2016)